Hormonersatz in den Wechseljahren


Pflaster besser als Tablette
Hormonersatz in den Wechseljahren

Gegen die Wechseljahresbeschwerden nehmen viele Frauen weibliche Sexualhormone ein. Diese Hormonersatztherapie birgt auch Gefahren wie zum Beispiel Thrombosen. Hormonpflaster wiesen dabei ein deutlich geringeres Risiko auf als Tabletten.

Thrombosen als seltene, aber gefährliche Nebenwirkung

Inkontinenzprobleme, ein Verlust des sexuellen Interesses (Libido) sowie insbesondere Hitzewallungen mit nächtlichen Schweißausbrüchen kündigen bei 8 von 10 Frauen den Eintritt in die Wechseljahre (Klimakterium) an. Der behandelnde Frauenarzt verschreibt dann Präparate, die Östrogene und wahlweise Gestagene enthalten, um die Beschwerden zu lindern.

Britische Forscher von der Universität Nottingham werteten in einer Studie die Daten von über 80.000 Frauen im Alter zwischen 40 und 79 Jahren aus, die in den letzten 20 Jahren eine Thrombose erlitten. Bei Thrombosen verschließen Blutgerinnsel die meist venösen Gefäße und der Blutfluss ist gestört. Eine gefährliche Komplikation bildet die Lungenembolie.

Hormonpflaster führen seltener zu Thrombosen

Den Wissenschaftlern zeigte ein Vergleich der eingenommenen Medikamente, dass 7,2 Prozent der Frauen in den 90 Tagen vor der Thrombose eine Hormonersatztherapie durchgeführt hatten, verglichen mit 5,5 Prozent in der Kontrollgruppe. Das erhöhte Thromboserisiko betraf nur Frauen, die Hormone in Form von Tabletten eingenommen hatten. Anwenderinnen von Hormonpflastern wiesen kein erhöhtes Risiko auf.

Die Kombination von Östrogenen mit einem Gestagen verstärkte das Thromboserisiko. Zusätzlich war das Risiko, eine Thrombose zu erleiden, abhängig von der Hormondosis und dem Lebensalter. Auch, wenn die Gefahr für gesunde Frauen, an einer venösen Thrombose zu erkranken, gering sein dürfte, hofft die Erstautorin Yana Vinogradova, dass die Ergebnisse der Publikation Ärzten und Frauen bei der Auswahl eines geeigneten Medikaments helfen.

Quelle: Ärzteblatt

News

Stillen: Am besten 12 Monate lang
Stillen: Am besten 12 Monate lang

Gut für Mutter und Kind

Stillen ist gut für Mutter und Kind. Eine neue Leitlinie fasst die wichtigsten Empfehlungen rund ums Stillen zusammen.   mehr

Alarmzeichen bei Rückenschmerzen
Alarmzeichen bei Rückenschmerzen

Nachts oder von Fieber begleitet

Rückenschmerzen sind weit verbreitet – und zum Glück meist harmlos. In manchen Fällen können allerdings ernste Erkrankungen dahinterstecken. Bei bestimmten Warnzeichen sollte man zügig eine Arztpraxis aufsuchen.   mehr

10 Tipps fürs Wandern im Alter
10 Tipps fürs Wandern im Alter

Richtig planen!

Wandern ist ein wahrer Jungbrunnen: Es tut Herz und Gehirn gut, bessert Haltung und Trittsicherheit und baut Stress ab. Das gilt auch für ältere und alte Menschen. Damit sie von den Vorteilen des Wanderns profitieren, sollten einige Regeln beachtet werden.   mehr

Alleskönner für den perfekten Teint
Alleskönner für den perfekten Teint

Pflegt, schützt und verschönt

Sie nennen sich BB-, CC- oder DD-Cremes und gelten als Alleskönner in der pflegenden Gesichtskosmetik. Doch was steckt eigentlich in den Cremes, und, vor allem: Was leisten sie wirklich?   mehr

Abnehmen mit Protein
Abnehmen mit Protein

Realität oder Mythos?

Tipps zum Abnehmen gibt es viele. Einem neuen Internet-Trend zufolge sollen Proteine helfen.  Stimmt´s?Einfluss auf Sättigung   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im April

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Temperaturalarm im Kinderzimmer

Wie misst man die Temperatur am besten? Muss man Fieber senken? Und vor allem: Wann muss das Fieberk ... Zum Ratgeber

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

St. Cosmas-Apotheke in der Endoklinik
Inhaberin Petra Kolle
Telefon 040/31 79 58 58
Fax 040/31 79 58 59
E-Mail st.cosmas_apotheke@t-online.de