E-Auto laden zu gefährlich?


Herzschrittmacher in der Brust
E-Auto laden zu gefährlich?
mauritius images / Tetra Images / TGI

Ladegeräte für E-Autos produzieren starke elektromagnetische Felder. Ob das für Menschen mit Herzschrittmachern riskant ist, hat kürzlich eine deutsche Arbeitsgruppe untersucht.

Hochleistungs-Ladestationen besonders kraftvoll

Implantierte elektrische Geräte wie Herzschrittmacher oder Defibrillatoren reagieren empfindlich auf elektromagnetische Signale. Deshalb können elektromagnetische Felder ihre Funktion stören und zu Problemen führen. Zum Glück sind inzwischen die meisten Herz-Geräte so konstruiert, dass sie elektromagnetischen Feldern gegenüber widerstandsfähiger sind.

Bedenken gibt es allerdings bei den neuen Hochleistungs-Ladestationen für E-Autos. Diese erzeugen extrem starke elektromagnetische Felder, die sich vor allem entlang des Ladekabels entwickeln. Ob das für Menschen mit Schrittmachern gefährlich ist, hat jetzt ein Forscherteam untersucht.

Worst-Case-Szenario nachgestellt

130 Personen mit Herzschrittmachern oder implantiertem Defibrillator nahmen an der Studie teil. Sie luden vier vollelektrische Autos auf, eines davon konnte sogar 350 Kilowatt von den Hochleistungs-Ladegeräten abrufen. Um die die größtmöglichen Störungen zu erzeugen, platzierte man das Ladekabel während des Ladens direkt über dem Herzgerät.

Währenddessen wurden die Patient*innen und die Funktion ihrer Geräte genau überwacht. Bei den insgesamt über 560 Ladevorgänge traten keinerlei unerwünschte Ereignisse auf. Nach dem Laden untersuchten die Forschenden die Herzschrittmacher und Defibrillatoren bezüglich Funktion und Programmierung. Auch hierbei waren keine Schäden bei den Geräten zu erkennen.

Laden für Träger von Herz-Geräten sicher

Selbst unter diesem Worst-Case-Szenario fanden sich keine relevanten elektromagnetischen Störungen oder Fehlfunktionen der Geräte, betonen die Forschenden. Sie plädieren dafür, dass das Laden an Hochleitungs-Ladegeräten für Menschen mitn Herzschrittmachern oder anderen Herz-Geräten nicht einzuschränken.

Quelle: EP Europace

News

Solarium erhöht Hautkrebsrisiko
Solarium erhöht Hautkrebsrisiko

Gefährliches „Vorbräunen“

Viele nutzen das Solarium, um mit vorgebräunter Haut in den Urlaub zu starten. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch: Künstliche UV-Strahlung kann das Risiko für schwarzen Hautkrebs deutlich steigern.   mehr

Strategien gegen die Atemnot
Strategien gegen die Atemnot

Angst vor dem Ersticken

Atemnot kann den Alltag stark einschränken und vielen Betroffenen Angst machen. Doch es gibt Möglichkeiten, besser mit den Beschwerden umzugehen und den Teufelskreis aus Luftnot und Anspannung zu durchbrechen.   mehr

Vitamin-A-Mangel vorbeugen
Mutter und Kind mit frisch geernteter Karotte. Bei aller Begeisterung für Veganismus dürfen gerade bei Kindern die Vitamine nicht vergessen werden.

Für Schwangere und Veganer*innen

Wer regelmäßig Milchprodukte, Eier und Fleisch isst, braucht sich um seinen Vitamin-A-Haushalt keine Gedanken zu machen. Doch wie sieht das bei veganer Ernährung aus? Und was müssen Schwangere beachten?   mehr

Blut spenden hilft allen

Frau sitzt in einem Sessel und spendet Blut.

Mangelware Blut

Ob bei einer Operation, bei Geburtskomplikationen oder einem schweren Unfall -Bluttransfusionen können Leben retten. Damit genügend davon zur Verfügung steht, müssen Gesunde Blut spenden. Doch wer ist dafür geeignet, und was muss man darüber wissen?   mehr

Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang
Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang

Die Mitte macht´s

Viel hilft viel? Das gilt offenbar nicht beim Thema Schlaf. Denn nicht nur zu wenig Schlaf scheint Menschen schneller altern zu lassen. Das gleiche gilt wohl auch für zu viel Schlaf.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Juli

Sicher feiern mit Diabetes

Sicher feiern mit Diabetes

Ob Badesee oder Festival

Grillpartys, Musikfestivals oder entspannte Nachmittage am Badesee gehören für viele Menschen zu den ... Zum Ratgeber
St. Cosmas-Apotheke in der Endoklinik
Inhaberin Petra Kolle
Telefon 040/31 79 58 58
Fax 040/31 79 58 59
E-Mail st.cosmas_apotheke@t-online.de